Infos zum Haus

 

Geschichte

Das dreigeschossige Schwob-Haus im Jugendstil gehörte der Kunstmalerin und Industriellentochter Susanne Schwob (gestorben 1967). Vor fast hundert Jahren lässt Susanne Schwob den obersten Stock der Villa im Länggassquartier zu einem Malatelier umbauen. Ein wunderschönes Atelier mit verglaster Nordfront und bestem Mallicht ist entstanden, ein idealer Ort um sich der Kunst zu widmen. Susanne Schwob war überregional von Bedeutung, sie war als erste Frau Mitglied der eidgenössischen Kunstkommission und beeinflusste unter anderem von 1936 – 1942 die Biennale Venedig zusammen mit Antonio Auguste Giacometti und Oskar Reinhard. Nach ihrem Tod schenkte Frau Schwob die Villa der Stadt Bern: Das Haus IMG_0450dürfe nicht veräussert werden und müsse „ausschliesslich zur unmittelbaren Förderung der bildenden Künste“ dienen. Über Jahrzehnte ist das Haus am Falkenhöheweg 15 weit über Bern bekannt und ein wichtiger Treffpunkt für Künstler/innen. Die Villa ist ein unaustauschbarer Schaffensort, an dem Kunst und Alltag gelebt werden. Bis heute hat diese Tradition des nicht institutionalisierten Austausches zwischen Kunstschaffenden überlebt. Seit Sommer 2015 arbeiten unter dem Verein Schwob-Haus viele bildende Künstler/innen. Ihr Schaffen wurde während dieser Zeit mit Stipendien, Auszeichnungen und Ausstellungen gewürdigt. Fast monatlich werden Veranstaltungen für eine interessierte Öffentlichkeit organisiert. Geplant ist eine Artist in Recidency, die es nationalen und internationalen Künstler/innen ermöglicht, von diesem Arbeits- und Austauschort zu profitieren. 

 

Aktuell arbeiten im Haus

Olivia Abächerli, Tobias Bolliger, Nicolle Bussien, Damiano Curschellas, Lea-Nina Fischer, Nadine Geissbühler, Adrian Hanselmann, Chris Harker, Ursina Leutenegger, Daria Locher,  Pamela Mendez, Tamara Milosevic, Ernestyna Orlowska, Aldir Polymeris,  Ines Schärer, Jonas Schnyder, Janick Sommer, Aisha Spahr, Mateo Taramelli, Claudia Thomsen

Ehemals: Selin Aktekin, Valeria Bischoff, Philippe Eiselen, Jenny Elser, Mai Gerdes, Anthonie de Groot, Anaïs Grossenbacher, Rohit Jain, Tanja Laeri, Selina Lutz, Rahel Messerli, Natascha Moschini, Philip Ortelli, Janosch Perler, Giorgia Piffaretti, Fiona Rafferty, Christoph Schneeberger, Tanja Schwarz, Luzia Wantz, Gabriela Weidmann, Selin Aktekin, Laura Grubenmann, Marta Margnetti,  Alizé Rose-May Monod, Nina Rieben, Marc Lauber

 

Zeitungsberichte

Der Bund Kulturblog vom 10 Juni 2018
BZ, Artikel von Helen Lagger (09.09.2017)
Länggassblatt, Artikel von Julia Weiss vom 11.04.2017
Der Bund, Artikel von Naomi Jones vom 30.03.2017
Der Bund Kulturblog vom 28.08.2016
Artikel von Jean-Michel Wirtz im Bund (09.06.2016)
Artikel von Xymna Engel im Bund (28.05.2016)
BZ, Bericht von Esther Diener-Morscher (20.05.2015)
Der Bund, Artikel von Simon Thönen (19.05.2015)
Der Bund, Artikel von Heinrich Gartentor (17.05.2016)
Der Bund, Artikel von Simon Thönen (10.05.2016)

Wohnstattbern Newsletter vom Dezember 2010

 

 

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Die Eröffnungsfeier am 15.08.2015